Bengal Katze (Bengalkatze)

Die Bengal entstand erstmals bei der Kreuzung eines Leopardenkaters mit einer schwarzen Kurzhaarkatze.

Eine amerikanische Genetikerin aus Arizona wollte das Aussehen mit den guten Charaktereigenschaften beider Tiere verbinden. Durch persönliche Gründe hörte sie jedoch mit der Zucht auf. Fast 20 Jahre später wurde schließlich ein Zuchtprogramm aufgestellt. Das Ergebnis ist eine Hauskatze mit dem typischen gefleckten Fell der Wildkatze.

Standard
Die Bengalkatze ist mittelgroß bis groß. Sie hat einen langen und kräftigen Körper. Der Körper ist sehr muskulös und wirkt auf keinen Fall zierlich. Bei den männlichen Tieren sollten die Muskeln stärker ausgebildet sein als bei den weiblichen Tieren.

Die Männchen können ein Gewicht von bis zu zehn Kilogramm erreichen. Die Weibchen wiegen höchsten fünfeinhalb Kilogramm. Die Beine sind mittellang und muskulös, wobei die Hinterbeine etwas länger sind als die Vorderbeine.

Der Kopf scheint im Verhältnis zum Körper etwas klein geraten zu sein. Die kleinen bis mittelgroßen Ohren sind sehr kurz und liegen weit auseinander. Die Augen sind oval, können aber auch leicht mandelförmig sein. Jegliche Augenfarbe ist erlaubt. Einschränkungen gibt es bei der Farbvariation Snow-Bengal. Hier sollten die Augen eine blaue bis blaugrüne Farbe haben.

Das Fell von ausgewachsenen Bengalkatzen sollte kurz sein und eng am Körper anliegen. Bei jüngeren Tieren ist auch ein etwas längeres Fell erlaubt. Das Fell sollte immer sehr dicht sein. Das Fell darf getupft oder marbled (marmoriert) sein. Der Schwanz ist schwarz.

Die schönsten Merkmale
Das Fell der Bengal Katze fühlt sich unwahrscheinlich weich an. Bei manchen Katzen kann es sogar ein leichtes Glitzern aufweisen.

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