Burmilla
Die Burmilla ist bei einer Zufallspaarung entstanden. Sie ging aus einer Paarung eines Chinchilla-Perser-Katers mit einer Burmakatze in Lilac hervor. 
Im Jahre 1981 wurden die ersten vier schwarz schattierten Kurzhaarkatzen geboren. Um erfolgreich eine neue Rasse züchten zu können, wurde ein Zuchtprogramm aufgestellt, welches in den ersten fünf Generationen gezielte Inzucht-Paarungen vorsah. Nach den Verpaarungen wurden die Katzen jeweils wieder rückgekreuzt.
Standard
Die Burmilla ist eine sehr elegante Katze, die einer Burma sehr ähnlich sieht. Sie ist mittelgroß, kräftig und gut bemuskelt. Sie kann bis zu sieben Kilogramm schwer werden. Die schlanken Beine weisen einen guten Knochenbau auf. Die Hinterbeine sind auch bei der Burmilla etwas länger als die Vorderbeine. Die Pfoten sind zierlich und oval. Der Schwanz ist mittellang bis lang und von mittlerer Stärke. Die Schwanzspitze ist leicht abgerundet.
Der Kopf ist leicht rundlich, gleicht aber gleichzeitig einem stumpfen Keil. Diese Nase weist eine leichte Einbuchtung auf. Ein Höcker sollte jedoch nicht vorhanden sein. Das Kinn ist kräftig ausgebildet. Die mittelgroßen bis großen Ohren sind sehr breit im Ansatz und stehen etwas weiter auseinander. Sie sind leicht nach vorn geneigt. Die großen Augen sind leicht schräg gestellt. Sie haben jedoch weder eine Mandelform noch sind sie oval. Alle Augenfarben zwischen Gelb und Grün sind je nach Fellfarbe erlaubt.
Das kurze Fell ist sehr fein und liegt eng am Körper an. Das Unterfell sollte ebenfalls sehr dicht sein. Es sollte eine möglichst blasse Farbe haben und ein deutliches Tipping aufweisen. Auf der Stirn sollte ein deutliches M erkennbar sein. Die Grundfarbe der Burmilla ist ein Silberweiß. Die Haarspitzen können Braun, Blau oder Schwarz sein.