Geschichte der Hauskatze
Die ersten Hinweise auf ein Zusammenleben von Mensch und Katze findet sich wohl im alten Ägypten. Dort verehrte man die Katzen als Götter. Wer eine Katze tötete, wurde zum Tode verurteilt.
Selbst verstorbene Katzen wurden beerdigt. Für die Katzen wurden eine ähnliche
Szeremonie verwendet, wie auch für einen verstorbenen Pharaos. Auch wurden die Katzen mumifiziert. Diese Katzenmumien haben uns viel über die damaligen Hauskatzen erzählt.
Die Katzenmumien sahen sich allesamt sehr ähnlich: kurzhaarige, kleinere Katzen - alle mit einem bräunlichen Fell.
Doch das Verhältnis zwischen Mensch und Katzen änderte sich im Laufe der Zeit. Im alten Ägypten wurden die Katzen noch als Götter verehrt. Im Mittelalter dagegen wurden Katzen als Helfer für eine Hexe gesehen, so wurden häufig die Hexen mitsamt ihrer Katze verbrannt.
Gerade schwarze Katzen wurden mit Zauberei in Verbindung gebracht. Deshalb hält sich auch bis heute noch der Aberglaube, dass schwarze Katzen Unglück bringen würden.
Alle Katzen (auch die “Rassekatzen”) stammen von ihren wilden Verwandten ab. In der Wildnis brauchte die Katze eine gute Tarnung, denn eine Katze schläft häufig am Tag und geht es mit Anbruch der Dämmerung auf Beutefang.
Ob eine Katze ein langes oder eher ein kurzes Fell hat, kommt auf die Herkunft der Katze an. So haben Katzen aus kälteren Gebieten häufig ein langes und dichtes Fell. Dagegen sind Katzen die nur ein feines und kurzes Fell haben meist aus den wärmeren Regionen der Welt.
So brachte die Natur schon verschiedenen Katzenrassen hervor. Der Mensch kreuzte dann einige dieser Katzen - so entstanden noch mehr Rassen.