Perser / Perserkatze

 

Die Perserkatze hat einen stillen Charakter und braucht keinen Freigang, um zufrieden zu leben. Ihr üppiges Fell (nebst reichlicher Unterwolle) muss allerdings regelmäßig und sorgfältig instand gehalten werden, sonst verknotet und verfilzt es rasch. Daher gilt diese Rasse als überdurchschnittlich pflegeintensiv.

 

StandardPerser - pixelio.de

Der gewünschte Körperbau der Perser reicht von mittelgroß bis groß, wobei die Körperform gedrungen wirken sollte. Die Beine sind stämmig, niedrig und kurz und harmonieren in dieser Optik mit dem Körperbau. Dieses „Kraftpaket“ wird durch einen Schulter- und Brustbereich vollendet, der durch Breite, Masse und Muskeln imponiert. Zwischen den Zehen der runden Pfoten sollten Haarbüschel sprießen.

 

Die Kopfform der Perserkatze ist rund und massiv und dabei wohl proportioniert gewünscht, mit sichtlich breitem Schädel und gleichzeitig kindlich anmutend gerundeter Stirn. Diesen Eindruck verstärken die vollen Wangen und die extrem kurze breite Stupsnase, deren eindeutig definierter Stopp ganz exakt zwischen den Augen sitzen muss.

Damit die Perserkatze aufgrund dieser markanten Nasenform nicht unter Atemproblemen leiden muss, wird besonderer Wert auf gut geöffnete Nasenlöcher gelegt. Kinn und Kiefer sollen breit, stark und kräftig ausgeprägt sein. Den gewünscht kindlichen Gesichtsausdruck komplettieren kleine, abgerundete und weit auseinander liegende Ohren auf relativ niedriger Kopfhöhe, die idealer Weise von langen Ohrbüscheln gekrönt werden.

 

Das Fell einer Perser ist außerordentlich üppig und kommt in den unterschiedlichsten Tönungen daher, neuerdings sogar in „chocolate“ oder „lilac“.

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