Sibirische Katze
Die Sibirische Katze war lange Zeit als Sibirische Waldkatze bekannt.
Aus Gründen der besseren Unterscheidung zwischen ihr und der Norwegischen Waldkatze wurde der Zusatz „Wald“ jedoch im Jahre 1991 gestrichen. Die Sibirische Katze und die Norwegische Waldkatze
sind enge Verwandte.Leider geriet die Sibirische Katze zum Anfang des 20. Jahrhunderts in Vergessenheit. Damals wurde der Perser zu einem sehr beliebten Rassetier und die Sibirische Katze wurde kaum noch auf Katzenausstellungen gesehen. In ihrer Heimat galt diese Rasse jedoch als alltäglich, sodass sie auch hier keine sonderliche Beachtung fand. Erst 1987, als Züchter ein Katzenpaar mit nach Berlin brachte, wurde das Interesse an dieser Katzenrasse wieder größer.
Standard
Die Sibirische Katze ist eine sehr kraftvolle und grazile Katze. Sie hat einen langgestreckten und muskulösen Körper, der von kräftigen, langen Beinen getragen wird. Die großen, runden Pfoten sind dicht mit Haarbüscheln besetzt. Sie wiegt zwischen fünf und neun Kilogramm.
Der Kopf ist breit, rund und zwischen den Ohren abgeflacht. Die Ohren sind mittelgroß und an den Enden zugespitzt. Sie stehen an den Seiten etwas ab. Der Hals der Katze ist kurz und wirkt dadurch gedrungen. Die großen Augen haben eine ovale Form und sind leicht schräg gestellt.
Das Fell der Sibirischen Katze ist lang und dicht. Das Deckhaar ist leicht ölig, das Unterfell sehr dicht und weich. Dies hat sich durch die Klimabedingungen ihrer Heimat entwickelt. Der lange Schwanz ist mit sehr dichtem Fell bewachsen. Eine Halskrause ist stark ausgebildet, die in der Regel ebenso wie die Pfoten weiß ist. Die übliche Farbgebung ist Tabby. Momentan werden jedoch auch weitere Farbschläge gezüchtet.